Schlafhygiene – wie Sie gesunden Schlaf fördern!

Zählen Sie sich auch zu jenen bedauernswerten Personen, die in der Nacht keine erholende Ruhe finden und morgens nicht ausgeruht und leistungsfähig aufstehen? Dann lesen Sie hier wertvolle Tipps zur Schlafhygiene – die zwar keine „Wunderheilung“ verspricht aber, bei langfristiger Anwendung, sicher aber zu einer wesentlichen, nichtmedikamentiösen Verbesserung Ihres Schlafes führen können.

Wie gut kennen Sie Ihren persönlichen Biorhytmus und Schlafbedarf? Überlegen Sie, wie lange Sie schlafen müssen, um ausgeruht und voll neuer Energie aufstehen können – das ist Ihr persönlicher Schlafbedarf. Heute stimmt es nicht mehr, dass ein erwachsener Mensch 8 Stunden am Stück schlafen muss, um ausgeruht zu sein. Kinder, die zu übermäßigem Schlaf ins Bett geschickt werden, tendieren, Schlafstörungen zu entwickeln, da sie sich an schlaf-fremde Aktivitäten im Bett gewöhnen. Natürlich gibt es auch Personen, die berufsbedingt unregelmäßige Schlafenszeiten haben bzw. sogar unregelmäßige Schlaf-Wach-Rhytmen haben, z.B. bei Schichtarbeitern oder unregelmäßigen Arbeitszeiten.

Negative Einflüsse auf den Schlaf können haben:

 

  • psychische und physische Belastungen
  • Licht, Lärm, Raumtemperatur
  • beengte Schlafbekleidung
  • ungeeignete Matratze, Milben in Matratzen (bei Allergikern), oder ein schlechtes Bett
  • falsche Ernährung
  • Alkohol-, Nikotin-, Koffeingenuss

 

Schlafhygienische Maßnahmen:

  • Grundsätzlich gilt, man sollte schlafen gehen, wenn man müde ist. Sofort.
  • Gestalten Sie Ihre Schlafumgebung angenehm und schlafförderlich, achten Sie auf nicht zu hohe Temperaturen, Licht (Schlafbrille), Geräusche (Ohrstöpsel). Das Schlafzimmer sollte ausschließlich als solches dienen.
  • Legen Sie sich ein festes Zubettgehritual zu, das aber nicht länger als 30 Minuten dauern soll. Zum Beispiel Kontrolle ob Haustür verschlossen, die Fenster geschlossen sind.
  • Üben Sie Entspannungstechniken.
  • Regelmäßigkeit: regelmäßige Aufsteh- und Zubettgeh-Zeiten (max. 30 Minuten Abweichung) wenn möglich, auch am Wochenende, auch in Bezug auf Essenszeiten – das ist vor allem für den Einklang unserer Biorythmen wichtig
  • Vermeiden Sie Alkohol, er verringert die Schlafqualität im Gesamten, auch wenn der eine oder andere glaubt, mit Alkohol besser einschlafen zu können. Am besten vermeiden Sie Alkohol und NIkotin allgemein.
  • Essen Sie 3 h vor dem Schlafengehen nicht zu viel, ein kleiner Nachthappen ist erlaubt.
  • Auch keinen Sport mehr am Abend.
  • Vermeiden Sie tagsüber Nickerchen

Im Schlaflabor werden gesundheitliche Aspekte Ihrer Schlafstörungen untersucht.

Fragen Sie unsere Wohnberater, ob Ihr Schlafzimmer fit für den gesunden Schlaf ist.

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